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Kauf - Fertighaus

Wenn man sich einmal die Vielzahl der Fertighauskataloge oder die Musterhäuser in den Bauzentren anschaut, bekommt sicher der eine oder andere Lust, eine Immobilie "von der Stange" zu erwerben. Und so einheitlich wie es scheint, sind diese Objekte gar nicht mehr. Die meisten Fertighaushersteller bieten zwar in den Bauzentren und Katalogen Musterhäuser an, diese sind aber zum Teil nicht einmal mehr mit einem Preis versehen, da jedes Fertighaus für den einzelnen Interessenten nach dessen Vorstellungen individuell erstellt wird. In dem zum passenden Objekt genannten Preis sind dann verschiedene Ziegel, Außenanstriche, Fliesen, Bodenbeläge, Innenanstriche, Ausstattungen etc. enthalten. Diese wählt der Kunde nach seinen Bedürfnissen. Außerdem kann der Grundriss variiert werden und ein Wintergarten angebaut oder ein Kamin oder Kachelofen eingebaut werden. Besonders hervorzuheben ist der Festpreis, den die Fertighausfirma garantiert, und die in aller Regel bedeutend kürzere Bauzeit im Vergleich zu einem Generalunternehmer.

Dieser Vorteil ist dann besonders wichtig, wenn der Erwerber noch zur Miete wohnt und so die anfallende Doppelbelastung aus Bauzeitzinsen und Miete reduzieren möchte.

Von Seiten der Bank gibt es bei der Finanzierung in der Regel ebenfalls keine Schwierigkeiten mehr. Ist die Firma in das Gütesiegelverzeichnis der Fertighaushersteller eingetragen, übernimmt fast jede Bank die Finanzierung und beleiht das Objekt wie ein konventionell gebautes.

Was ebenfalls für ein Fertighaus spricht, ist die hervorragende Wärmeisolierung. Hier werden Ergebnisse erreicht, die in der Regel weit über den von der Wärmeschutzverordnung geforderten Werten liegen.

Da Fertighaushersteller häufig im Rahmen des Kaufes eine Finanzierungsbestätigung oder eine Bankbürgschaft verlangen, sollte das vom Käufer vor Abschluss des Kaufvertrags mit der finanzierenden Bank geklärt werden. Hierfür fallen seitens der Bank Gebühren an.

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