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Die KfW ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie arbeitet eng mit Bund und Land zusammen und bietet eine breite Palette von Förderungen an. Vor allem der Klimaschutz und die energieeffiziente Bauweise werden im Besonderen gefördert. Sollte das Geld etwas knapper sein und der Wunsch nach Wohneigentum trotzdem besteht, sollten Sie sich an die KfW Bank wenden und dort ihre Fördermittel beantragen. Dieser Antrag sollte aber vor Baubeginn gestellt werden und sollte auch die genaue Programmnummer der Förderung enthalten.
Die Förderungen, die Sie erhalten können sind gegliedert in Sanieren, Umbauen und das KfW Wohneigentumprogramm. Dieses wiederum gliedert sich in die verschiedenen Effizienzhäuser. Je nach Effizienz können Sie hier ein Menge Geld sparen, Auch sind die Kredite, die bewilligt werden recht zinsgünstig. Es gibt sie bereits ab 2,88% effektiver Jahreszins und diese sind fest geschrieben auf zehn Jahre. Auch haben Sie hier den Vorteil, dass die Zinsen nur auf den abgerufenen Kreditbetrag fällig werden, was Ihnen mehr Handlungsspielraum gewährt. Der Zuschuss beträgt 10% der Darlehenssumme, falls Ihr Haus einen gewissen Effizienzwert erreicht.
Sollten Sie sich auch noch durch einen Berater durch den Bau begleiten lassen, gibt Ihnen die KfW Bank noch einen Bonus hinzu. Bei Optimierung Ihrer Heizanlage beispielsweise Ersatz der Nachtspeicheröfen ist noch einmal eine Förderung möglich. Sollten Sie sich für den Kauf einer Eigentumswohnung entscheiden und es ist erforderlich, dass sie Mitglied einer Genossenschaft werden, so übernimmt dies die KfW Bank in vollem Umfang.
Auch gilt den Antrag bei Ihrer Hausbank vor dem Erwerb stellen und dann die volle Förderung erhalten. Auch hier ist der Zinssatz sehr günstig und die Zinsbindung sind 15 Jahre. Auch eine außerplanmäßige Tilgung ist möglich und die ist kostenfrei. Beachten sollten Sie, dass bestehende Kredite nicht übernommen werden, auch ist die gewerbliche Nutzung hiervon ausgeschlossen und eine Nachfinanzierung eines bestehenden Bauvorhabens ist ebenfalls nicht möglich.
Sollten Sie Hausbesitzer sein und Ihr Eigentum sanieren möchten, bietet die KfW Bank Ihnen dafür auch verschiedene Programme mit Fördermittel an. Diesen Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank und können dann mit der Sanierung beginnen. Die Förderung gibt es aber nur, wenn Sie Ihr Haus in ein energieeffizientes Haus umwandeln. Stark gefördert hier werden die Photovoltaikanlagen, sowie Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster, Heizungseinbau oder Lüftungseinbau. Auch hier gilt, Ferienhäuser, gewerblich genutzte Flächen oder Nachfinanzierung werden nicht gefördert.
Ganz interessant ist auch das Förderprogramm für Barrierefreies Wohnen oder Sanieren. Diesen Antrag können Sie direkt bei der KfW Bank stellen und bekommen, sofern Sie Eigenmittel dazu verwenden, einen Zuschuss, der direkt auf Ihr Konto überwiesen wird und Sie somit auch keinen Kredittilgungen haben. Wenn Sie einen Kredit für das Barrierefrei Wohnen aufnehmen wollen geht das auch. Sie stellen vor Baubeginn Ihren Antrag bei der Hausbank. Hier haben Sie eine Topzinssatz von 1,6 % effektiver Jahreszins und auch die 30 jährige Kreditlaufzeit. Die Zinsbindung ist auf 10 Jahre festgeschrieben. Auch hier ist wie überall keine Förderung bei gewerblich genutzten Flächen, Nachfinanzierung oder Umschuldung möglich.
Sollten Sie sich zu einem Hausbau, Kauf oder einer Eigentumswohnung entschließen ist es sehr sinnvoll zuerst einmal die Fördermittel genau zu prüfen. Je nach Bedarf können Sie auch verschiedene Förderungen kombinieren, allerdings sollte es eine gewisse Summe nicht überschreiten. Bei Fragen können Sie sich mit der KfW Bank in Verbindung setzten oder auch an den Informationsveranstaltungen teilnehmen. Gemeinsam mit der KfW Bank finden Sie das richtige Förderprogramm für Ihre Bedürfnisse.
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